Wir stehen Ihnen für Rückfragen zur Verfügung. Unten finden Sie alle benötigten Formulare als Download.

Wegweiser zur Bewilligung rückengerechter Alltagshilfen durch Träger der gesetzlichen Rentenversicherung

 

1. Wo stelle ich meinen Antrag?

 

  • Bundesversicherung für Angestellte (BfA)
  • Landesversicherungsanstalt (LVA)
  • Berufsgenossenschaft
  • Knappschaftsversicherung
  • Arbeitsämter

2. Wer kann einen Antrag stellen?

 

  • Jeder Versicherte, bei dem die berufliche Rehabilitation und das notwendige Hilfsmittel zur Aufrechterhaltung und Erhalt der Arbeitsfähigkeit und des Arbeitsplatzes dient.

3. Was brauche ich zur Antragstellung?

 

  • Den Antrag auf Leistungen zur Rehabilitation und Zusatzfragebogen (beide Formulare erhalten Sie von Ihrem Rentenversicherungsträger).
  • Das ärztliche Attest vom Facharzt (Orthopäde) oder den Entlassungsbericht der Rehaklinik (Klinik).
  • Ausführliche Tätigkeitsbeschreibung bzw. Stellenbeschreibung.
  • Den Kostenvoranschlag eines qualifizierten Fachhändlers.
  • Reichen Sie die vorab genannten Unterlagen möglichst vollständig bei Ihrem Kostenträger ein. Sie verkürzen damit die Bearbeitungszeit.

4. Welche Hilfsmittel werden im Rahmen eine beruflichen Rehabilitation bewilligt oder bezuschusst?

 

Stehpulte, Bürostühle, Athrodesenstühle, Autositze, LKW-/Bussitze, technische Arbeitshilfen und Transporthilfen im Betrieb.

 

5. Wer ist bei der Antragsstellung oder bei Fragen behilflich?

  • Die Reha-/Sozialarbeiter der Reha-Kliniken.
  • Die Reha-Berater der Rentenversicherungsträger.
  • Die technischen Berater der Arbeitsämter.
  • Die behandelnden Ärzte und Betriebsärzte.

 

6. Wichtig! Der Antrag muss vor der Anschaffung eines Hilfsmittels bei einem zuständigen Kostenträger gestellt werden.

 

Zuständige Kostenträger sind:

Rentenversicherungen: 15 Jahre versicherungspflichtige Beschäftigung oder 5 Jahre versicherungspflichtige Beschäftigung und Heilverfahren mit anschließender Kur (AHB) oder wenn Rente ansteht.

Berufsgenossenschaft: Nach Arbeits- oder Wegeunfall.

Arbeitsamt: Alle anderen Fälle unter 15 Jahren versicherungspflichtiger Beschäftigung.

Hauptfürsorgestelle: Studenten, Beamte oder Sonderfälle. Vorraussetzung: 50 Prozent GdB oder
30 Prozent mit Gleichstellung.



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